© herbert hindringer, 2008 kostenlose Statistik

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ISBN 3-935269-22-6
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"distanzschule"

ab 15. september 2007 bei yedermann.

seit 15. september 2007 für jedermann.

isbn 978-3-935269-35-3

130 seiten

10 euro

"von der liebe / bleibt auf dem oberschenkel eine spur / die du vom tätowierer einkreisen lässt."

"distanzschule" kann überall bestellt werden, wo es bücher gibt.

wer mag, kann es auch bei mir kaufen. mit persönlicher widmung und parfümierung.

dann kostet es inclusive versand allerdings 11 euro.

buch@herbert-hindringer.de

 

das cover ist so schön, dass man sich das buch auch an die wand nageln kann. die texte sollte man dann allerdings schon einigermaßen auswendig können.

seriöser: sie werden es mögen, das buch zu besitzen.

 

 

 

 

„biete bluterguss und suche das weite“

erschienen beim yedermann verlag in münchen. eine vorbemerkung, 42 gedichte (1 davon hier), ein brief und viele gründe, mein buch zu kaufen. der wichtigste: es ist hintergründig genug, um mehr als untergrund zu sein.

hier könnt ihr es bestellen. oder ihr ordert es über die buchhandlung. oder aber ihr wartet einfach darauf, dass jemand ein besseres schreibt.
aber eins müsst ihr wissen, es gibt bücher, mit denen man ungeziefer erschlägt. und es gibt bücher, mit denen man das eben nicht tun würde.

 

"hirnrinder auf der weide

 

'dieses buch ist ein geschenk für alle, die es kaufen. jeder diebstahl wird zur anzeige gebracht und dort blau angemalt. alles andere wäre zu prosaisch.' – schon der klappentext macht es deutlich: hier spielt jemand voller lust mit bildern und sprache, hier nimmt sich ein lyriker nicht allzu ernst, hier steht ein dichter neben dem elfenbeinturm, legt den arm um die schulter des lesers und schaut gemeinsam mit diesem belustigt auf die sprachlichen konstrukte der höheren etagen.

'ich glaube schon, dass gedichte noch sinn machen' schreibt hindringer in seinem ersten, vorbemerkung betitelten gedicht – oder aber in der gedichteten vorbemerkung. und seine gedichte machen sinn. ohne falsches pathos und mit reichlich augenzwinkern vermag er tieftraurige liebes- bzw. trennungsgeschichten in worte zu kleiden (du kannst fast alles bzw. therapie). immer wieder thematisiert er in seinen gedichten das dichten selbst, definiert das gedicht als ausdrucksform wie auch als flucht vor der realität, als mittel, um frauen zu beeindrucken oder schlicht als nutzlosen zeitvertreib ('ich habe meine leisen zweifel an dem was ich hierin getan habe weil dreißig stunden neben einem menschen sitzen auch gänzlich ohne lyrik funktioniert.')

vor allem aber sprühen hindringers texte vor wortwitz und formulierlust: 'bei dem gedanken kriegt meine netzhaut / akne, sagt anke' – und gerne auch vor bosheit (am nächsten tag weißer klebriger ausfluss). aber stets umschifft er die platte pointe, sucht sein heil erfolgreich im hintergründigen. und im letzten text des buches, wie geht blinddarmpflücken auf wendeltreppen? , reißt er endgültig die grenzen zwischen prosa und lyrik nieder und führt uns in einem benebelten und benebelnden sprachfluss in die niederungen einer alkoholseligen party. allein für diese acht seiten lohnt sich der kauf des buches.

an einer stelle schreibt hindringer: 'ich möchte diese stunden ins bücherregal stellen' – diese gedichte möchte man wieder und wieder aus eben jenem regal holen."

 

(frank schorneck, macondo)

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