"Herbert Hindringer is a poet, and he sure won't blow it. Dass er aussieht wie der junge Tom Waits, ist in diesem Gedicht nicht zu sehen, dass er schreiben kann wie Dylan, aber schon."

(gebrauchtemusik.de)

 

 

"Herbert Hindringer schreibt Arbeiterkampflieder für die Schublade sowie Gedichte über Speerwerfer, grüne Fenster in Portugal und über die Liebe – und vor allem letzteres tut er so zärtlich, lustig und unpeinlich wie kaum ein anderer deutscher Lyriker der Gegenwart."

(KunstKraftWerk Augsburg

 

 

"„biete bluterguss & suche das weite“ ist ein Buch für jede Tageszeit. Das Nudelwasser kocht, die Pasta reingeschmissen, den Hindringer aufgeschlagen und mit ihm abgedriftet, in Lissabon angekommen, irgendwo am Meer gestrandet oder neben einer Sie aufgewacht und die Nudeln sind verkocht – auch egal, gibt es eben Nudelpampe mit deliziösem Sprachsugo. „biete bluterguss & suche das weite“ ist auch ein U-Bahn-Buch. Man liest und liest und steigt nicht und nicht aus und lernt Endstationen kennen. (...) In Hindringers Gedicht-Prosa oder Prosa-Lyrik machen die Bedeutungen Zeilensprünge und keines der großen Themen wird nicht behandelt. Freilich Sehnsucht! Aber eben anders, erfrischend unverkitscht nämlich. „weil ich real sein will nicht realistisch“ - Freilich Leiden! Zuweilen gar in Versalien aufs Auge gedrückt, dennoch Leiden light. In schlaflosen Nächten gebärt Hindringer Traumgedichte: „heute hätt ich dich verschmerzen müssen die erektion war hart genug“ und das Fernbeziehungsdilemma bekommt eine andere Dimension: „du luftpostkoitale tristesse / unfrankiert / und noch nicht mal zugeklebt / wo. willst. du. hin. und: / wo bist du unentwegt?“. H.H.s Sprache ist trocken und gleichzeitig feinfühlig wie Mehl, nicht schnulzsentimental buttersoft, wenn er nicht in Wilhelm-Busch-Reimschemata verfällt, bäckt er knuspriges Poesiebrot und hat „ein herz so groß wie ein postauto“"

(the gap)

 

 

 „Ein Buch der großen und kleinen Gefühle.“

(BIZZ!)

 

 

„... sein Buch „biete bluterguss & suche das weite“ ist eine kleine Sensation.“

(Pasta!)

 

"Seit 2000 hat er neue Texte geschrieben und letztes Jahr dem Münchner Verlag Yedermann vorgelegt. Der hat das Talent des Passauers erkannt und einen Band aufgelegt, der nicht nur optisch erfrischend daherkommt, sondern auch inhaltlich von der ersten Seite an neugierig macht. Beileibe keiner Heile-Welt-Lyrik, keinem romantischen Verseschmieden begegnet man hier. „am anfang / war: meine kellerwohnung / mit leonard cohen und echten brüsten / die schatten warfen“, schon in den ersten Versen ist ein Programm zu erahnen. Die Musikpoeten, sie tauchen gerne auf, Leonard Cohen, Bob Dylan, George Gershwin, und Erotik, das Sehnen nach dem anderen Geschlecht, begegnet dem Leser auf Schritt und Tritt, das Derbe nicht scheuend, das Gefühlvolle trotzdem wohlziseliert setzend. „ein gedicht ist ein zirkus im handschuhfach.“ In diesen Zirkus nimmt Hindringer den Leser mit und auf eine Lebensreise in die Sehnsüchte, bisweilen aber auch nach Portugal, ans Meer oder „auf den boden der tatsachen“. Wohldosiert geht er mit Adjektiven um, ja keine allzu prallen Bilder, die schnulzensentimental wirken könnten. Er umschifft die Hürden schnell gereimten Kitsches. „Ich will kein Fast Food liefern“, meint er und distanziert sich von den Poetry Slamern seiner Generation, bei denen er manchmal mitmacht, bei denen es aber zu sehr um die schnellen Lacher gehe, um das Entertainment. „Ich schreibe, was ich schreiben möchte.“"

(Passauer Neue Presse)

 

"Entgegen des Titels, der eher auf einen wortkargen, gewalttätigen Zeitgenossen hindeutet, entpuppt sich Herbert Hindringer als Autor mit viel Gespür für Gefühl: ... // alle ampeln waren ausgeschaltet / auf dem weg zum großen wagen / räumten wir die straßen und das feld // das gestohlene fahrrad kannte unsren weg / als hätten wir es schon vor jahren geklaut / und singen kam aus italien in unsren mund // ... (aus "am anfang"). Kommt das Umschlagfoto mit auf einem Bahnhofsvorplatz montierten Gittersitzen, einem Mülleimer sowie einem Streusandkasten noch schlicht und ungemütlich daher, so vermittelt bereits die von der Identität des Autors durchdrungene Vorbemerkung einen ersten Eindruck dessen, was den Leser zwischen den Buchdeckeln erwartet: wortspielerische, bild- und assoziationsreiche, engagierte, vor allem sehr persönliche Gedichte. (...) Spätestens beim zweiten Lesedurchgang wird deutlich, wie präzise Hindringer die Wörter größtenteils (ein)gesetzt hat: bitte sag mir dass es auch in deiner wohnung / haarige schwarze spinnen gibt / die so groß sind dass sie zerschlagen / riesige blutflecken an der wand hinterlassen / so dass du lauter schreckliche bilder / von monet aufhängen musst / weil die so schrecklich friedfertig sind // ... (aus "manöver"). Das thematische Sujet bewegt sich zwischen Liebes- und Freundschaftsgedichten, zwischen Kritik an der Spaßgesellschaft und körpereigenem und weltumspannendem Pazifismus. (...) Und Herbert Hindringer reimt, scheut nicht vor dem klassischen Endreim zurück. Mehr als unbekümmert finden sich Wortpaare wie singen/bringen oder erwachst/lachst, und jetzt die gute Nachricht: Auch in den gereimten Texten klingt es nicht gewollt, nicht auf Naht konstruiert.
Ein mehr als gelungenes, kurzweiliges Lyrikdebüt, erschienen im bayerischen yedermann Verlag, den man, wie auch den Autor, im Auge behalten sollte!"

(Stefan Heuer für booksports)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© herbert hindringer, 2004 kostenlose Statistik

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